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+++ Die Badesaison ist beendet. Das Schwimmbad ist geschlossen. +++ Spendenaufruf für Investitionen - Infos unter "Aktuelles" +++

Laub, Laub und noch mal Laub

Es gab im Oktober einige Sonnentage, an denen die Bäume im Waldschwimmbade herbstbunt leuchteten. So auch am letzten Samstag. Das schöne Wetter wurde genutzt, um die Liegewiese von den heruntergefallenen Blättern zu befreien. Es kamen einige Anhänger voll zusammen. Dank unserer fleißigen Helfer war dies schnell erledigt.
Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!




Erster Burger-Abend war voller Erfolg

Zum ersten Mal fand im Waldschwimmbad ein Burger-Abend statt. Der Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. hatte hierzu für vergangenen Freitag, den letzten Herbstferientag eingeladen. Die große Begeisterung zeigte sich bereits im Vorfeld: Schon vier Tage nach Bekanntgabe des Termins waren alle Plätze ausgebucht. Das Kioskteam rund um Regina Cannings bot den Gästen verschiedene Burger-Menüs an. Ob mit Fleisch oder vegetarisch, mit doppelt Käse oder der Klassiker – für alle war etwas dabei. Es war eine tolle Aktion und bot unseren Gästen wieder einmal etwas Neues. Es war sicherlich nicht der letzte Burger-Abend im Sinner Freibad.
Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!

Ja, das Bild ist echt und nicht gefotoshopt. 🙂



Alle Nistkästen im Waldschwimmbad waren bebrütet

Mittlerweile hängen im Waldschwimmbad Sinn 16 Nistkästen, die vom Vogelschutzverein gestiftet wurden und betreut werden. Einige der Nistkästen wurden vom Waldkindergarten „Pfützenhüpfer“ bunt bemalt. Die Kästen wurden nun kontrolliert und gereinigt. Zur großen Freude waren alle Nisthöhlen in der diesjährigen Brutsaison besetzt gewesen.
Vom Aufhängen von Nistkästen profitieren alle. Die heimischen Singvögel erhalten Möglichkeiten zur Aufzucht des Nachwuchses. Als “Gegenleistung” vertilgen sie viele Insekten und deren Larven, die der Mensch gerne mal als störend wahrnimmt. Außerdem bereichert es die Artenvielfalt.
Eine Störung der Brut durch den laufenden Badebetrieb im Sommer findet nicht statt, denn zur Hauptbadesaison sind ist der gefiederte Nachwuchs bereits ausgeflogen.
Die Nistkästen im Waldschwimmbad Sinn sind ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit von Förderverein Waldschwimmbad, Vogelschutzverein Sinn und Waldkindergarten “Pfützenhüpfer”.




Einmal abschalten nach der außergewöhnlichen Saison

Wie in den Jahren zuvor fuhren die Vorstandsmitglieder des Fördervereins nach Saisonende gemeinsam in den Urlaub. Die private Reise führte wieder in den Norden Deutschlands. Schloss Clemenswert, die KZ-Gedenkstätte Esterwegen, der Pilsumer Leuchtturm sowie die Städte Weserstede, Bad Zwischenahn, Greetsiel, Aurich und Wiesmoor wurden besucht, teilweise mit dem Fahrrad. Einige ließen es sich nicht nehmen, Ende September noch ein paar Runden im nahegelegenen Freibad Augustfehn zu schwimmen. Spaziergänge und gemütliches Beisammensein rundeten den viertägigen Ausflug ab. Es waren schöne Tage zum Entspannen, zum Genießen und um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Danke an das Team der „Hengstforder Mühle“, die uns wieder sehr zuvorkommend beherbergt und bewirtet haben.




Sinner Unternehmer unterstützen Familientage

Lange vor Saisonbeginn und lange vor Corona plante der Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. für die Badesaison 2020 besondere Familientage. An den Samstagen im Juli und August sollte es für Familien vergünstigte Eintrittspreise geben und besondere Spielmöglichkeiten im Wasser und auf der Liegewiese geboten werden. Neben der aufblasbaren Riesenkrake sollten Schwimmtiere ins Wasser, mit denen die Kleinkinder nicht nur spielen, sondern ein sicheres Bewegen im Wasser üben können. Drei dieser Schwimmtiere haben Sinner Unternehmer gespendet. Daniel Krenos (Autolackiererei Krenos OHG), Matthias Kaiser (EDEKA Kaiser) und Clemens Becker (Schreinerei Becker) unterstützen die Familientage durch die Anschaffung der Schwimmtiere. Wir bedanken uns herzlich hierfür.
Die Familientage konnten wegen Corona leider nicht stattfinden, aber hoffentlich im nächsten Jahr. Wir freuen uns drauf!




Unterwasserfenster gewähren tiefen Einblick

Komm, lass uns mal zum Fenster gehen! Bestimmt jeder Besucher des Waldschwimmbades hat diesen Satz schon einmal in seinem Leben gesagt oder zumindest gehört. Und meistens waren es Pommes oder Eis aus dem Kiosk, die auf dem Weg dorthin verspeist wurden. Durch die dicken Scheiben, die sich ca. zwei Meter unter der Wasseroberfläche befinden, kann man einen Blick in das vier Meter tiefe Becken mit fast zwei Millionen Litern Wasser werfen. Wie in einem riesigen Aquarium kann man die „Wasserbewohner“ beobachten. Am spannendsten sind sicherlich die Turmspringer, die tief ins Wasser eintauchen und dabei eine Wolke aus Luftbläschen mit hinunterziehen, die dann langsam wieder aufsteigt. Und eine richtig heftige Arschbombe lässt sogar den Boden leicht vibrieren.
Ein tolles Erlebnis, das es in der Region nur einmal gibt – im Waldschwimmbad Sinn.




Förderverein erwirtschaftet im letzten Jahr 50.000 Euro für das Waldschwimmbad

Vorschriftsmäßig mit mindestens 1,5 Meter Abstand wurden die Stühle zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. gestellt. Und trotz der derzeitigen Umstände war die Versammlung sehr gut besucht, sogar besser, als vom Vorstand des Vereins erwartet. Der Verein blickte auf das zurückliegende Jahr 2019 zurück. Zwar war der Sommer nicht so außergewöhnlich heiß wie das Jahr 2018, dennoch konnte die Saison 2019 als sehr erfolgreich bewertet werden. „Durch den Betrieb des Kiosks, das Sammeln von Mitgliedsbeiträgen und Spenden sowie diversen Veranstaltungen konnte der Förderverein etwa 50.000 Euro erwirtschaften, die vollständig in das Waldschwimmbad investiert wurden“, berichtete Kassenwart Markus Eckert.

In seinem Bericht zeigte Vorsitzender Uwe Sauer die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres auf:
Das gute Wetter hat den fleißigen Helferinnen und Helfern im Kiosk um Regina Cannings viel Arbeit beschert. Es ging oft an bis an die Grenzen des Zumutbaren. Größter „Renner“ im Kiosk war das Eis. Fast 9.500 Portionen wanderten über die Theke. Auf Platz zwei der Verkaufsschlager landen die Pommes mit knapp 8.500 Portionen. Der Kiosk versteht sich, zusammen mit dem Waldschwimmbad, als ein Betrieb, der der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. So findet Wegwerfplastik keine Verwendung mehr, stattdessen gibt es nur noch Porzellan (gegen Pfand) für die Speisen und Heißgetränke.Großer Beliebtheit erfreuten sich auch wieder die Wassersport- und Kinderschwimmkurse, die fast vollständig ausgebucht waren. Der mittlerweile 8. Sinner „Arschbombenwettbewerb“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Hier gibt es jedes Jahr einen neuen Teilnehmerrekord.
Darüber hinaus wurden weitere Veranstaltungen durchgeführt wie z.B. das Hundeschwimmen, Treffen mit Spendern für den Zaun, Stand am Barbaramarkt, Adventskaffee usw.. Ein kleiner Wehrmutstropfen: Das Feuerwerk zur Hot Summer Night wurde nur einige Stunden vor Veranstaltungsbeginn untersagt. Wie später festgestellt wurde zwar zu Unrecht, jedoch haben die Vereinshelfer nun keine Motivation mehr, die seit Jahren erfolgreiche Veranstaltung künftig noch einmal durchzuführen.
Außerhalb der Badesaison war der Bautrupp rund um Klaus Kohlenberg sehr aktiv gewesen. Der Zaun rund um das Schwimmbadgelände wurde fertig gestellt, die Kosten hierfür wurden von vielen Schwimmbadfreunden gespendet. Es war die größte Baumaßnahme des Vereins seit der Schwimmbadsanierung in 2010/2011. Bereits im Februar begann der Bautrupp damit, das Schwimmbad für die Badesaison vorzubereiten.
Am Ende bedankte sich Vereinsvorsitzender Uwe Sauer bei allen Helfern, Unterstützern, Spendern und Sponsoren und betonte, dass ein solch großes Projekt ohne sie nicht möglich sei und rief alle Interessierten zur Mithilfe und Unterstützung auf. „Meldet euch einfach und probiert es aus. Es macht viel Spaß“, sagte er.

Dem konnte sich Ann-Katrin Sauer, die ehrenamtliche Geschäftsführerin, nur anschließen. Sie berichtete vom Schwimmbetrieb 2019 und konnte auch hier eine sehr gute Badesaison feststellen, die sich an den Super-Sommer 2018 anschloss. „Der Badebetrieb konnte dank des guten Sommers, der vielen freiwilligen Unterstützer des Fördervereins und der Sponsoren erneut schwarze Zahlen schreiben“, sagte Sie.  Im Jahr 2019 konnte, neben den üblichen Instandhaltungen und Reparaturen, die Anschaffung einer Tiefkühlzelle geplant werden. Die Zelle soll die einzelnen Kühltruhen im Kiosk ablösen. Hierdurch wird nicht nur Strom eingespart, sondern auch eine erhebliche Menge CO2. Die Fundamente für die Zelle sind bereits geschaufelt. Ein heimischer Unternehmer hat bei den Arbeiten auf die Bezahlung der Rechnung zugunsten des Waldschwimmbades verzichtet. Vor Kurzem wurde das Dach der Halle erneuert und auf ihr eine Solarabsorgeranlage errichtet. Für später ist eine  Fotovoltaikanlage geplant. Wie auch der Zaun soll die Fotovoltaikanlage durch Spenden finanziert werden. Hierzu erfolgte kürzlich ein Spendenaufruf. Die geplante Fotovoltaikanlage auf den Dächern soll den  kompletten Strom für den Kiosk erzeugen.

Der Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. feierte dieses Jahr sein 15jähriges Bestehen und hatte Ende 2019 knapp 820 Mitglieder. Die Übernahme des Badebetriebs durch die vereinseigene gemeinnützige GmbH erfolgte vor zehn Jahren. Diese erhält laut Vertrag einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 95.000 € von der Gemeinde Sinn für den Badebetrieb. Hiervon fließen wieder knapp 30.000 Euro für die Zurverfügungstellung der Badeaufsicht an die Gemeinde zurück, so dass der tatsächliche Zuschuss der Gemeinde nur noch knapp 65.000 Euro beträgt. Die immer wieder in den Medien dargestellten 95.000 Euro Zuschuss stimmen deshalb nicht. Seit Übernahme des kompletten Badebetriebs in 2010 durch die ehrenamtlichen Vereinshelfer haben diese ca. 400.000 Euro für das Waldschwimmbad erwirtschaftet.




Zeitungsartikel Gründung Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V.

Meist merkt man erst viele Jahre später, wie sinnvoll es sein kann, Zeitungsartikel auszuschneiden und aufzuheben. Gerade in der digitalen Zeit kommt dies wohl immer seltener vor. Hannelore Benz aus Ballersbach hat uns diesen Zeitungsartikel von Mai 2005 zukommen lassen. Erstaunlich, wie lange das jetzt schon her ist und was der Förderverein mit ALLEN Helfenden und Unterstützenden seit seiner Gründung geschafft hat.
Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!




Blockheizkraftwerk ist weg

Viele, viele Jahre prägten die beiden großen blauen Anhänger vor dem Waldschwimmbad dessen Erscheinungsbild. Und manchmal konnte man es auch riechen: Das Blockheizkraftwerk. Johannes Anschütz hatte es uns damals zur Verfügung gestellt und seither die dort produzierte Wärme zur Beckenheizung an das Waldschwimmbad gespendet. Dies hat uns viele Tausend Euro Energiekosten gespart. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Das Blockheizkraftwerk wurde nun abtransportiert. Künftig wird das Becken mit einer neuen Solarabsorgeranlage geheizt, die sich derzeit im Bau befindet.
Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!




Totholzhecke für Vögel, Igel und Co.

Der Trockenheit in den vergangenen zwei Sommern sind im Waldschwimmbad einige Bäume und Sträucher zum Opfer gefallen. “Wie könnte man das tote Geäst dennoch sinnvoll nutzen?” fragten sich die Ehrenamtlichen im Waldschwimmbad Sinn und kamen auf die Idee, eine Totholhecke anzulegen. Eine solche erhöht auf dem Schwimmbadgelände den Tierschutz und ist eine lohnende und günstige Alternative zu pflegeintensiven Hecken oder Sichtschutzwänden.
Dazu wurden am oberen Bereich des Zaunes, wo naturgewachsene Hecken vertrocknet oder abgestorben waren, Ästen und Zweige locker aufgehäuft. Stabilisiert wurde das Ganze durch in den Boden eingeschlagene Pfosten. Die angelegte Hecke bietet für Vogelarten wie beispielsweise Amsel, Zaunkönig und Rotkehlchen Nistmöglichkeiten. Aber auch andere kleine Tiere wie Igel, Siebenschläfer, Zauneidechse, Erdkröte oder Insekten nutzen eine Totholzhecke als Lebensraum.
Später soll sich hieraus eine echte Hecke entwickeln. Während das Holz langsam verrottet, sammeln sich durch Windanflug oder durch den Kot sich dort angesiedelter Tiere Pflanzensamen, die keimen und das lockere Gehölz durchdringen. So entsteht mit der Zeit aus dem lockeren Wall eine stabile, lebende Hecke.