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+++ Die Badesaison ist beendet. Das Schwimmbad ist geschlossen. +++ Spendenaufruf für Investitionen - Infos unter "Aktuelles" +++

Unterwasserfenster gewähren tiefen Einblick

Komm, lass uns mal zum Fenster gehen! Bestimmt jeder Besucher des Waldschwimmbades hat diesen Satz schon einmal in seinem Leben gesagt oder zumindest gehört. Und meistens waren es Pommes oder Eis aus dem Kiosk, die auf dem Weg dorthin verspeist wurden. Durch die dicken Scheiben, die sich ca. zwei Meter unter der Wasseroberfläche befinden, kann man einen Blick in das vier Meter tiefe Becken mit fast zwei Millionen Litern Wasser werfen. Wie in einem riesigen Aquarium kann man die „Wasserbewohner“ beobachten. Am spannendsten sind sicherlich die Turmspringer, die tief ins Wasser eintauchen und dabei eine Wolke aus Luftbläschen mit hinunterziehen, die dann langsam wieder aufsteigt. Und eine richtig heftige Arschbombe lässt sogar den Boden leicht vibrieren.
Ein tolles Erlebnis, das es in der Region nur einmal gibt – im Waldschwimmbad Sinn.




Förderverein erwirtschaftet im letzten Jahr 50.000 Euro für das Waldschwimmbad

Vorschriftsmäßig mit mindestens 1,5 Meter Abstand wurden die Stühle zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. gestellt. Und trotz der derzeitigen Umstände war die Versammlung sehr gut besucht, sogar besser, als vom Vorstand des Vereins erwartet. Der Verein blickte auf das zurückliegende Jahr 2019 zurück. Zwar war der Sommer nicht so außergewöhnlich heiß wie das Jahr 2018, dennoch konnte die Saison 2019 als sehr erfolgreich bewertet werden. „Durch den Betrieb des Kiosks, das Sammeln von Mitgliedsbeiträgen und Spenden sowie diversen Veranstaltungen konnte der Förderverein etwa 50.000 Euro erwirtschaften, die vollständig in das Waldschwimmbad investiert wurden“, berichtete Kassenwart Markus Eckert.

In seinem Bericht zeigte Vorsitzender Uwe Sauer die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres auf:
Das gute Wetter hat den fleißigen Helferinnen und Helfern im Kiosk um Regina Cannings viel Arbeit beschert. Es ging oft an bis an die Grenzen des Zumutbaren. Größter „Renner“ im Kiosk war das Eis. Fast 9.500 Portionen wanderten über die Theke. Auf Platz zwei der Verkaufsschlager landen die Pommes mit knapp 8.500 Portionen. Der Kiosk versteht sich, zusammen mit dem Waldschwimmbad, als ein Betrieb, der der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. So findet Wegwerfplastik keine Verwendung mehr, stattdessen gibt es nur noch Porzellan (gegen Pfand) für die Speisen und Heißgetränke.Großer Beliebtheit erfreuten sich auch wieder die Wassersport- und Kinderschwimmkurse, die fast vollständig ausgebucht waren. Der mittlerweile 8. Sinner „Arschbombenwettbewerb“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Hier gibt es jedes Jahr einen neuen Teilnehmerrekord.
Darüber hinaus wurden weitere Veranstaltungen durchgeführt wie z.B. das Hundeschwimmen, Treffen mit Spendern für den Zaun, Stand am Barbaramarkt, Adventskaffee usw.. Ein kleiner Wehrmutstropfen: Das Feuerwerk zur Hot Summer Night wurde nur einige Stunden vor Veranstaltungsbeginn untersagt. Wie später festgestellt wurde zwar zu Unrecht, jedoch haben die Vereinshelfer nun keine Motivation mehr, die seit Jahren erfolgreiche Veranstaltung künftig noch einmal durchzuführen.
Außerhalb der Badesaison war der Bautrupp rund um Klaus Kohlenberg sehr aktiv gewesen. Der Zaun rund um das Schwimmbadgelände wurde fertig gestellt, die Kosten hierfür wurden von vielen Schwimmbadfreunden gespendet. Es war die größte Baumaßnahme des Vereins seit der Schwimmbadsanierung in 2010/2011. Bereits im Februar begann der Bautrupp damit, das Schwimmbad für die Badesaison vorzubereiten.
Am Ende bedankte sich Vereinsvorsitzender Uwe Sauer bei allen Helfern, Unterstützern, Spendern und Sponsoren und betonte, dass ein solch großes Projekt ohne sie nicht möglich sei und rief alle Interessierten zur Mithilfe und Unterstützung auf. „Meldet euch einfach und probiert es aus. Es macht viel Spaß“, sagte er.

Dem konnte sich Ann-Katrin Sauer, die ehrenamtliche Geschäftsführerin, nur anschließen. Sie berichtete vom Schwimmbetrieb 2019 und konnte auch hier eine sehr gute Badesaison feststellen, die sich an den Super-Sommer 2018 anschloss. „Der Badebetrieb konnte dank des guten Sommers, der vielen freiwilligen Unterstützer des Fördervereins und der Sponsoren erneut schwarze Zahlen schreiben“, sagte Sie.  Im Jahr 2019 konnte, neben den üblichen Instandhaltungen und Reparaturen, die Anschaffung einer Tiefkühlzelle geplant werden. Die Zelle soll die einzelnen Kühltruhen im Kiosk ablösen. Hierdurch wird nicht nur Strom eingespart, sondern auch eine erhebliche Menge CO2. Die Fundamente für die Zelle sind bereits geschaufelt. Ein heimischer Unternehmer hat bei den Arbeiten auf die Bezahlung der Rechnung zugunsten des Waldschwimmbades verzichtet. Vor Kurzem wurde das Dach der Halle erneuert und auf ihr eine Solarabsorgeranlage errichtet. Für später ist eine  Fotovoltaikanlage geplant. Wie auch der Zaun soll die Fotovoltaikanlage durch Spenden finanziert werden. Hierzu erfolgte kürzlich ein Spendenaufruf. Die geplante Fotovoltaikanlage auf den Dächern soll den  kompletten Strom für den Kiosk erzeugen.

Der Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. feierte dieses Jahr sein 15jähriges Bestehen und hatte Ende 2019 knapp 820 Mitglieder. Die Übernahme des Badebetriebs durch die vereinseigene gemeinnützige GmbH erfolgte vor zehn Jahren. Diese erhält laut Vertrag einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 95.000 € von der Gemeinde Sinn für den Badebetrieb. Hiervon fließen wieder knapp 30.000 Euro für die Zurverfügungstellung der Badeaufsicht an die Gemeinde zurück, so dass der tatsächliche Zuschuss der Gemeinde nur noch knapp 65.000 Euro beträgt. Die immer wieder in den Medien dargestellten 95.000 Euro Zuschuss stimmen deshalb nicht. Seit Übernahme des kompletten Badebetriebs in 2010 durch die ehrenamtlichen Vereinshelfer haben diese ca. 400.000 Euro für das Waldschwimmbad erwirtschaftet.




Zeitungsartikel Gründung Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V.

Meist merkt man erst viele Jahre später, wie sinnvoll es sein kann, Zeitungsartikel auszuschneiden und aufzuheben. Gerade in der digitalen Zeit kommt dies wohl immer seltener vor. Hannelore Benz aus Ballersbach hat uns diesen Zeitungsartikel von Mai 2005 zukommen lassen. Erstaunlich, wie lange das jetzt schon her ist und was der Förderverein mit ALLEN Helfenden und Unterstützenden seit seiner Gründung geschafft hat.
Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!




Blockheizkraftwerk ist weg

Viele, viele Jahre prägten die beiden großen blauen Anhänger vor dem Waldschwimmbad dessen Erscheinungsbild. Und manchmal konnte man es auch riechen: Das Blockheizkraftwerk. Johannes Anschütz hatte es uns damals zur Verfügung gestellt und seither die dort produzierte Wärme zur Beckenheizung an das Waldschwimmbad gespendet. Dies hat uns viele Tausend Euro Energiekosten gespart. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Das Blockheizkraftwerk wurde nun abtransportiert. Künftig wird das Becken mit einer neuen Solarabsorgeranlage geheizt, die sich derzeit im Bau befindet.
Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!




Totholzhecke für Vögel, Igel und Co.

Der Trockenheit in den vergangenen zwei Sommern sind im Waldschwimmbad einige Bäume und Sträucher zum Opfer gefallen. “Wie könnte man das tote Geäst dennoch sinnvoll nutzen?” fragten sich die Ehrenamtlichen im Waldschwimmbad Sinn und kamen auf die Idee, eine Totholhecke anzulegen. Eine solche erhöht auf dem Schwimmbadgelände den Tierschutz und ist eine lohnende und günstige Alternative zu pflegeintensiven Hecken oder Sichtschutzwänden.
Dazu wurden am oberen Bereich des Zaunes, wo naturgewachsene Hecken vertrocknet oder abgestorben waren, Ästen und Zweige locker aufgehäuft. Stabilisiert wurde das Ganze durch in den Boden eingeschlagene Pfosten. Die angelegte Hecke bietet für Vogelarten wie beispielsweise Amsel, Zaunkönig und Rotkehlchen Nistmöglichkeiten. Aber auch andere kleine Tiere wie Igel, Siebenschläfer, Zauneidechse, Erdkröte oder Insekten nutzen eine Totholzhecke als Lebensraum.
Später soll sich hieraus eine echte Hecke entwickeln. Während das Holz langsam verrottet, sammeln sich durch Windanflug oder durch den Kot sich dort angesiedelter Tiere Pflanzensamen, die keimen und das lockere Gehölz durchdringen. So entsteht mit der Zeit aus dem lockeren Wall eine stabile, lebende Hecke.




Gute Saison 2019 – für 2020 viel geplant

Die ehrenamtlichen Betreiber des Waldschwimmbades in Sinn blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Ann-Katrin Sauer, ehrenamtliche Geschäftsführerin im Sinner Freibad, machte ein gutes Resümee für die vergangene Freibadsaison. „Der Badebetrieb konnte dank des guten Sommers, der vielen freiwilligen Unterstützer des Fördervereins und der Sponsoren erneut schwarze Zahlen schreiben“, sagte Sie.  Die Badesaison 2019 war die zehnte in Eigenregie.  Seit  1. Januar 2010 wird das Waldschwimmbad Sinn ausschließlich von Ehrenamtlichen betrieben und nicht mehr von der Gemeinde Sinn. Die Waldschwimmbad Sinn gemeinnützige GmbH, welche zu 100% zum Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. gehört, betreibt, verwaltet und organisiert das Waldschwimmbad Sinn mit den ehrenamtlichen Helfern des Fördervereins vollständig in Eigenregie. Einmalig in der Region. Der Förderverein betreibt den Kiosk und Veranstaltungen und investiert seine erwirtschafteten Gewinne in das Freibad.
Im Jahr 2019 konnte, neben den üblichen Instandhaltungen und Reparaturen, der seit zwei Jahren im Bau befindliche Zaun fertiggestellt werden. Es war das größte Bauvorhaben seit der ca. 800.000 Euro umfassenden Badsanierung in 2010/2011. Die Kosten von ca. 16.000 Euro wurden allein durch die Spenden der Vereinsmitglieder, Sponsoren und Freunden des Waldschwimmbads gedeckt, öffentliche Mittel sind nicht in Anspruch genommen worden. Darüber hinaus hat das Waldschwimmbad-Team die Anschaffung einer Tiefkühlzelle geplant. Die Zelle soll die einzelnen Kühltruhen im Kiosk ablösen. Hierdurch wird nicht nur Strom eingespart, sondern auch eine erhebliche Menge CO2. Landeszuschüsse hierfür liegen bereits vor, der Bau der Tiefkühlzelle soll vor Saisonbeginn abgeschlossen sein.
„Wir möchten ein nahezu CO2-neutrales Waldschwimmbad“, erläuterte Ann-Katrin Sauer weiter. So sind für 2020 die Anschaffung einer Solarabsorgeranlage sowie einer Fotovoltaikanlage geplant. Erstere soll auf den Dächern durch Sonneneinstrahlung warmes Wasser für das Becken produzieren. Wie auch der Zaun soll die Solarabsorgeranlage durch Spenden finanziert werden. Hierzu erfolgt in Kürze ein Spendenaufruf. Die geplante Fotovoltaikanlage auf den Dächern soll den  kompletten Strom für den Kiosk erzeugen. Für diese Anlage wird eine Bürgschaft der Gemeinde Sinn benötigt, um die erforderliche Finanzierung durch eine heimische Volksbank zu ermöglichen. Die Entscheidung des Sinner Gemeindeparlaments soll demnächst erfolgen. Die Gemeindeverwaltung hat bei der Antragstellung von öffentlichen Zuschüssen geholfen. Seit Jahren befinden sich die neuen WCs und Duschen im Bau. Unvorhergesehene und vorrangige Reparaturen und Sanierungen hatten den Weiterbau immer wieder verzögert. „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass die neuen Sanitäranlagen im Laufe dieser Saison fertig werden“, sagte Michael Bindler, die rechte Hand der ehrenamtlichen Geschäftsführung. Wasser- und Abwasserleitungen sind bereits verlegt. Derzeit laufen die Fliesenarbeiten, welche durch großzügiges Zutun eines heimischen Unternehmers unterstützt werden. Aber auch für die Zeit nach der anstehenden Badesaison gibt es bereits Pläne. Die Fläche, auf der sich bis Anfang der 90er Jahre das suppentellerförmige Kinderbecken befand, benötigt dringend eine Aufwertung. Hier könnte in den nächsten Jahren etwas für Familien und Kinder entstehen.
Seit Ende Februar arbeitet der Bautrupp des Fördervereins unter Leitung des Fleisbachers Klaus Kohlenberg daran, das Waldschwimmbad aus dem Winterschlaf zu holen. Die Corona-Krise führte bislang nicht zu Verzögerungen bei den Badvorbereitungen, machten sie aber nicht leichter. Die samstäglichen Arbeitseinsätze konnten nicht mehr stattfinden. Doch die Helfer zeigten sich flexibel und teilten sich einfach auf. Der Bautrupp arbeitete seit der Kontaktsperre im Ein-Mann-Schichtbetrieb, um Kontakte zu vermeiden und die Gesundheit zu schützen. Jeden Tag war jemand im Schwimmbad und erledigt Arbeiten, die man alleine gut erledigen kann. Anstreichen, Pflanzenbeete aufräumen, Kiosk sauber machen, Fenster putzen, Laub rechen und so weiter.
Saisonbeginn ist traditionsgemäß die Themenwanderung zum ersten Mai. Da jedoch noch nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Krise weiter entwickelt, wird die Wanderung mit dem Thema „Bergbau und Geologie in Sinn“ auf den 4. Oktober verschoben.
Bis zum 1. Mai können die Dauerkarte für die diesjährige Schwimmbadsaison bestellt sowie 10% Rabatt auf 10er und Wertkarten erhalten werden. Der Beginn des Badebetriebs ist nach derzeitigem Stand für 21. Mai (Christi Himmelfahrt) geplant. Die Jahreshauptversammlung zum 15jährigen Bestehen des Fördervereins musste wegen der Corona-Krise auf einen späteren, noch bekannt zu gebenden Termin verlegt werden. Regelmäßige Berichte, Bilder und Informationen gibt es auf der Homepage des Fördervereins www.waldschwimmbad-sinn.de

 

Da es seit der Kontaktsperre keine gemeinsamen Arbeitseinsätze gab, zeigen wir euch hier ein Bild von den Badvorbereitungen 2019.



Mit ganz kleinen Schritten voran

Unsere samstäglichen gemeinsamen Arbeitseinsätze haben wir aus gegebenem Anlass erst einmal abgesagt. Doch wir bemühen wir uns weiterhin, das Schwimmbad aus dem Winterschlaf zu holen. Die Arbeiten haben wir unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit an die Empfehlungen der Landesregierung angepasst. Der Bautrupp arbeitet somit weitgehend im Ein-Mann-Schichtbetrieb, um Kontakte zu vermeiden und die Gesundheit zu schützen. Jeden Tag ist jemand im Schwimmbad und erledigt kleinere Arbeiten, die man alleine gut erledigen kann. Anstreichen, Pflanzenbeete aufräumen, Kiosk sauber machen, Fenster putzen, Laub rechen und so weiter. Es gibt noch viel zu tun.
Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!




Meisen ziehen im Schwimmbad ein

Lange bevor das Waldschwimmbad seine Pforte für die Badegeäste öffnet machen es sich andere Gäste im Freibad gemütlich. Der Frühling kommt dieses Jahr sehr früh und auch Meisen und Co. beginnen früher mit der Suche nach einer geeigneten Nistmöglichkeit.
Im Frühjahr 2018 hatte der Vogelschutzverein Sinn e.V. im Waldschwimmbad 10 Nistkästen aufgehängt, welche bislang immer sehr gut besetzt waren. Im letzten Jahr kamen noch einige Nistkästen des Waldkindergartens “Pfützenhüpfer” hinzu.
Vom Aufhängen von Nistkästen profitieren alle. Die heimischen Singvögel erhalten Nistmöglichkeiten zur Aufzucht des Nachwuchses. Als “Gegenleistung” vertilgen sie im Garten viele Insekten und deren Larven, die der Mensch gerne mal als störend wahrnimmt. Außerdem bereichert es die Artenvielfalt.
Eine Störung der Brut durch den laufenden Badebetrieb im Sommer findet nicht statt, denn zur Hauptbadesaison sind ist der gefiederte Nachwuchs bereits ausgeflogen.
Die Nistkästen im Waldschwimmbad Sinn sind ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit von Förderverein Waldschwimmbad, Vogelschutzverein Sinn und Waldkindergarten “Pfützenhüpfer”.
Wer bei sich im Garten Nistkästen hat, der kann seit einiger Zeit beobachten, dass Meisen und Co. bereits eifrig auf der Suche nach geeigneten Brutmöglichkeiten sind. Die Nistkästen werden angeflogen und begutachtet. Daher ist jetzt auch noch eine gute Zeit, um weitere Nistkästen aufzuhängen. Beim Aufhängen sollte man darauf achten, dass der Nistkasten nicht in der prallen Sonne hängt, dass die Vögel ihn gut anfliegen können und dass er vor Katzen geschützt ist.




Sturm “Sabine” beschädigt Schwimmbaddach

Am Sonntagabend um 21 Uhr kam die alarmierende Nachricht: Sturmschaden im Waldschwimmbad. Der über Deutschland wütende Sturm “Sabine” hatte vom Dach des Kiosk ein größeres Stück komplett herunter geweht und ein weiteres Teil aus der Befestigung gelöst. Unsere ehrenamtliche Geschäftsführerin Ann-Katrin Sauer war gleich vor Ort, um Strom und Heizung abzustellen, sollte der Dachschaden in der Nacht noch größer werden und Regen eindringen. Gleich am nächsten Morgen rückte die Firma Kluge an und machte sich ein Bild vom Schaden. Da es auch am Montag noch stürmte, waren Dacharbeiten an diesem Tag nicht möglich. Am Dienstag in der Früh stiegen Benni Kluge und die Firma Kluge Bedachungen auf den Kiosk und reparierten das Dach. Fertigstellung: 9.00 Uhr. Wir bedanken uns bei Benni Kluge und der Firma Kluge, für die schnelle Hilfe. Bereits seit Beginn des ehrenamtlichen Engagements im Waldschwimmbad vor 15 Jahren ist die Firma Kluge ein treuer und verlässlicher Unterstützer unseres Fördervereins.

Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!

 




Warum ist im Winter Wasser im Schwimmbad?

Im Winter wird das Wasser lediglich um ein paar Zentimeter abgelassen. Der Rest des Wassers muss im Becken bleiben, damit die Technik unter dem Beckenboden und im Beckenrand keinen Frostschaden bekommt. Am Beckenrand sind überall schwarze Poller eingehängt. Diese verhindern, dass sich ausdehnendes Eis den Beckenrand sprengt. Die Sprungbretter wurden im Herbst abmontiert, ebenso die Edelstahltreppen im Nichtschwimmerbereich. Außerdem ist der Pilz im Kinderbecken gut verpackt. Jetzt fehlen nur noch Schnee und Eis.
Die Bilder wurden heute aufgenommen.