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+++ Bis zu den Sommerferien ist das Schwimmbad montagnachmittags für den Badebetrieb geschlossen. Weitere Infos unter „Aktuelles“ +++ Anmeldungen für Kinderschwimmkurse sind ab 24.06.2021 um 20.00 Uhr möglich, Infos unter Wasserkurse +++

18.000 Euro Zuschuss für Fotovoltaikanlage

Die ehrenamtlichen Waldschwimmbadbetreiber konnten sich die Tage über eine sehr gute Nachricht aus Wiesbaden freuen. Aus dem Landesförderprogramm „SWIM“ erhält das Schwimmbad einen Zuschuss in Höhe von 18.000 Euro für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage. Dies entspricht einer Förderquote in Höhe von 50%. Die andere Hälfte zahlt der Förderverein aus Spenden, sowie Gewinnen aus Kiosk- und Badbetrieb. Den Antrag auf Zuschuss hatten die ehrenamtlichen Badbetreiber im November bei der Landesregierung in Wiesbaden gestellt. Die Auszahlung sowie den Zuwendungsbescheid erhielt die Gemeinde Sinn zur Weiterleitung an den Badbetreiber.

Um die restliche Investitionssumme zu erreichen und bald die Ausschreibung vornehmen zu können, würden sich der Verein über Spenden freien. Die Bankverbindung finden Sie auf der Homepage. Die Anlage wird ausreichend Strom produzieren, um damit den Kiosk vollständig zu versorgen.

Das Waldschwimmbad Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region!




Das Warten hat ein Ende – das Waldschwimmbad Sinn hat seine Tore geöffnet

Kühle 16°C, bedeckter Himmel, das Waldschwimmbad hat trotzdem geöffnet. 30 Schwimmerinnen und Schwimmer nutzten am Vormittag die Gelegenheit, nach langer Schwimmpause sich wieder sportlich betätigen zu können.
Auch das Team des Waldschwimmbads freut sich, weiterhin Badegäste unter Beachtung der Corona-Regeln empfangen zu können – hoffentlich demnächst bei wärmeren Temperaturen.




Vorstand beschreitet neue Wege

16 Jahre nach der Gründung des Fördervereins Waldschwimmbad Sinn geht der  Vorstand des Vereins einen „neuen“ Weg in der Zusammensetzung und Geschäftsverteilung.
Nach 16jähriger Vorstandsarbeit davon 15 Jahre als Vorsitzender war der bisherige Vorsitzende der Auffassung es sei an der Zeit und altersmäßig notwendig, den Staffelstab an Jüngere zu übergeben und sich etwas mehr Freizeit zu gönnen. Er wird aber bis zu Neuwahlen dem Gesamtvorstand weiterhin angehören.
Da es in Vereinen immer sehr schwierig ist unter „normalen“ Umständen einen Vorsitzenden zu finden, beschreitet der Vorstand nach längeren Überlegungen einen neuen Weg. Da in einem Verein wie dem Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. vielfältigen Aufgaben anfallen, die oft über das vom Ehrenamt zu Leistende hinausgehen, wird die Arbeit auf vier gleichberechtigte Vorstandsmitglieder verteilt. Hierzu wurden vier Abteilungen gebildet deren Leiter bilden den geschäftsführenden Vorstand. Der „restliche“ Gesamtvorstand bleibt erhalten.
Die gesetzliche Vorgabe in § 26 BGB lautet lediglich, dass der Verein einen geschäftsführenden Vorstand haben muss. Er muss aus mindestens einer Person bestehen. Dies ist hier durch vier Personen gewährleistet.
Die Neuorganisation wird ab sofort bis zur nächsten Mitgliederversammlung so vorgenommen und muss dann von den Mitgliedern endgültig beschlossen werden.
Der Vorstand bittet darum bei zukünftigen Rückfragen und Anfragen folgende Personen zu kontaktieren:

Kiosk: Regina Cannings
(Frühstück, Schnitzelabende, Kindergeburtstage, Firmenfeiern, Jubiläen usw.,  Wareneinkauf, Kioskpersonal, Küchen- und Kioskausstattung etc.)

Finanzen: Markus Eckert
(Zahlungsverkehr, Buchhaltung, Jahresabschlüsse, Förderanträge, Zuschüsse etc.)

Innere Verwaltung: Lena Kohlen
(sämtlicher Schriftverkehr, Mitgliederverwaltung)

Äußere Verwaltung: Michael Krenos
(Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Berichte, Marketing, Werbung, Sponsoren, IT/EDV/elektr. Medien, Wasserkurse/Schwimmkurse)

Kontakt für alle vier Bereiche: Tel. 0163-6279441oder info@waldschwimmbad-sinn.de


Rückfragen und Anfragen zum Badebetrieb:
Ann-Katrin Sauer, Michael Bindler, Sven Klinkel
Kontakt: Tel. 0163-6279441odern 02772/51170 oder eMail an: ggmbh@waldschwimmbad-sinn.de




Saison mit Einschränkungen

Der Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die letzte Badesaison zurück und hoffnungsvoll auf die kommende voraus. Die Sommersaison 2020 war deutlich kürzer, als üblich. Der erste Lockdown im März letzten Jahres und undurchsichtige Corona-Vorschriften sorgten dafür, dass die Badesaison erst mehrere Wochen später starten konnte. Anfangs nur für Vereinsmitglieder, um das von den ehrenamtlichen Helfern entwickelte Hygiene-Konzept zu testen und zu verbessern. Sehr erfreulich ist, dass von Beginn bis Ende der Saison alle Badegäste Verständnis für coronabedingte Einschränkungen hatten und sich an die Vorgaben hielten. Am deutlichsten waren die Corona-Maßnahmen bei den Zutrittsbeschränkungen zu spüren. Maximal konnten 500 Leute gleichzeitig im Schwimmbad sein und im Kiosk durfte man sich nicht zum Warten aufhalten. Dies spiegelt sich letztendlich in der Jahresbilanz wieder: Insgesamt zeigte die Statistik 50% weniger Besucher, als in den Vorjahren. Das gleiche Bild zeigt sich auch im Kiosk, mit dem der Förderverein die Gelder erwirtschaftet, die er in das Schwimmbad investiert. Die Einnahmen aus dem Badebetrieb und dem Kiosk reichten aus, um die laufenden Kosten zu decken. Größere Investitionen mussten daher leider erst einmal geschoben werden. Öffentliche Corona-Hilfen konnten nicht in Anspruch genommen werden. Der Verein betreibt das Schwimmbad mit einer gemeinnützigen GmbH, die vollständig dem Förderverein gehört. Unter anderem weil die Mitgliedsbeiträge zu den Einnahmen gerechnet werden, gibt es keinen Anspruch auf Corona-Hilfen, weder vom Bund, noch vom Land oder vom Lahn-Dill-Kreis. Hier gibt es leider eine Gesetzeslücke.
Dennoch konnte im Laufe der Saison eine große Investition umgesetzt werden: Ein neues Dach und eine Solaranlage auf der großen Halle. Die Finanzierung war glücklicherweise schon vor Corona in trockenen Tüchern. Die Solaranlage konnte vollständig mit Spendengeldern in Höhe von ca. 13.000 Euro bezahlt werden. Ein großer Dank gilt hier allen, die einen Beitrag dazu geleistet haben. Mit der Solaranlage, die mittels Sonnenstrahlung durchlaufendes Wasser erwärmt, kann die Wassertemperatur des Beckens konstant gehalten werden, ohne dass eine zusätzliche Heizung nötig ist. Seit Jahren wird Ökostrom bezogen und das Badewasser aus eigenen Quellen geschöpft. Damit hat der Förderverein sein vor zwei Jahren selbst gesetztes Ziel erreicht, nämlich mit dem Badebetrieb während der laufenden Saison klimaneutral zu sein. Die nächste geplante Investition ist eine Fotovoltaikanlage. Hierzu haben die Ehrenamtlichen Fördermittel beim Land Hessen in Höhe von 50-70 Prozent beantragt. Diese zahlt das Land Hessen nach Bewilligung an die Gemeinde Sinn zur Weitergabe an den Förderverein aus.
Leider hatte der Verein wegen Corona auch weniger ehrenamtlichen Helfer, die Dienst im Kiosk und an der Eingangskasse machten. Viele der Helferinnen und Helfer gehören zur Risikogruppe und hatten einfach Angst, mitzuhelfen. Aber gerade diese Altersgruppe gehört zu denen, die das Ehrenamt in Deutschland aufrecht erhalten. Trotzdem war es möglich, Veranstaltungen und Aktionen zu bieten. Zum Beispiel fanden die regelmäßigen Schnitzelabende, die Frühstücke und die Wasserkurse unter Einschränkungen statt. Der Verein appelliert an dieser Stelle nochmals an alle, dass neue Freiwillige nicht nur gerne gesehen, sondern dringend benötigt werden. Wegen deutlich gestiegener Lebensmittelpreise muss der Verein seine Kioskpreise in diesem Jahr entsprechend anpassen.

Seit mehreren Wochen arbeitet der Bautrupp des Fördervereins daran, das Waldschwimmbad aus dem Winterschlaf zu holen. Unter Corona-Bedingungen ist dies nicht unbedingt leichter, aber es gibt bislang keine Verzögerungen. Das Schwimmbad wird so vorbereitet, dass eine kurzfristige Öffnung erfolgen kann, sobald dies erlaubt ist. Einen Öffnungstermin gibt es bislang noch nicht. Jedoch ist bereits jetzt sicher, dass die Eintrittspreise nicht steigen werden. Und wenn es dann soweit ist, dürfen die Badegäste das Schwimmbad durch das neue Eingangstor betreten, welches vom Bautrupp gerade gebaut wird.

Die erste Aktion in diesem Jahr führte der Verein am Ostersamstag durch. An diesem Tag konnten nach Voranmeldung knapp 40 Familien im Schwimmbad Ostereier suchen. Das vom Verein hierfür entwickelte Konzept mit Online-Buchung, Zeiteinteilung und Aufteilung des Schwimmbadgeländes soll als Vorbild für mögliche weitere Aktionen im laufenden Jahr dienen.

Seit  1. Januar 2010 wird das Waldschwimmbad Sinn ausschließlich von Ehrenamtlichen betrieben und nicht mehr von der Gemeinde Sinn. Die Waldschwimmbad Sinn gemeinnützige GmbH, welche zu 100% zum Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. gehört, betreibt, verwaltet und organisiert das Waldschwimmbad Sinn mit den ehrenamtlichen Helfern des Fördervereins vollständig in Eigenregie – einmalig in der Region.




Ostereiersuche im Waldschwimmbad

Für ein Stück Normalität in Zeiten von Corona sorgten die ehrenamtlichen Helfer des Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. am Ostersamstag. Der Verein lud zur ersten Ostereiersuche ins Sinner Freibad. Mit einem strengen Hygienekonzept, welches mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Sinn abgestimmt war, durften fast 40 Familien über den ganzen Tag verteilt im Waldschwimmbad nach Ostereiern, Süßigkeiten und anderen Überraschungen suchen, die der Verein zuvor versteckte. Die Anmeldungen waren ausschließlich vorab online möglich, alle freien Plätze waren innerhalb kürzester Zeit  vergeben. Die Vereinshelfer teilten das über 25.000 Quadratmeter große Schwimmbadgelände in fünf Bereiche ein, in denen jeweils eine Familie nach den Verstecken suchte. Die Aktion sorgte für viele glückliche Gesichter, auch wenn das ein oder andere Osterei erst nach einer dreiviertel Stunde gefunden wurde. „Endlich einmal raus und mit den Kindern etwas unternehmen können“, sagte ein Vater, der mit seiner Familie extra aus Dillenburg gekommen war. Weitere Familien kamen nicht nur aus der Heimatgemeinde Sinn, sondern auch aus Ehringshausen, Mittenaar, Greifenstein, Herborn, Leun und sogar vom hohen Westerwald.
„In der derzeitigen Pandemielage müssen gerade die Kleinsten unserer Gesellschaft für sie teilweise nur schwer verständlichen Einschränkungen ihres Lebens hinnehmen. Sie dürfen -sofern sie Schulen und Kindergärten überhaupt betreten dürfen- dies nur mit Masken und unter Einhaltung der Abstandsregeln machen. Spielen mit Freunden ist kaum möglich. „Kind sein“ findet für diese Kinder -zum Schutz der gesamten Bevölkerung- seit nunmehr über einem Jahr nicht oder nur eingeschränkt statt. Wir, der Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V., möchte diesen Kindern in der schwierigen Zeit eine kleine Abwechslung bieten“ sagte die ehrenamtliche Geschäftsführerin stellvertretend für alle Helfer des Vereins.
Aufgrund des Erfolgs dieser Veranstaltung und der durchweg positiven Resonanz wird der Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V. diese Veranstaltung auch in den nächsten Jahren wieder anbieten.

Das Waldschwimmbad in Sinn wird vollständig von Ehrenamtlichen betrieben – einmalig in der Region.

Familie Gillespie aus Fleisbach gehörte zu den ersten, die sich auf die Suche begaben.



Beckenreinigung fast abgeschlossen

Trotz eines kalten Windes aus Nordost ließ sich der ehrenamtliche Bautrupp es sich nicht nehmen, die Beckenreinigung fortzusetzen. Das Wasser aus dem Vorjahr ist komplett abgelaufen; das, was auf dem Beckenboden noch zu sehen ist, ist der pflanzliche Überrest aus dem Herbst und dem Winter. Mit zwei Hochdruckreinigern und Schrubbern ging es diesem „Biomüll“ an den Kragen. Im Anschluss an diese Grundreinigung des Beckenbodens werden die in den Boden eingelassenen Zulauföffnungen für das warme Wasser gereinigt, denn auch in diesen Kanälen hat sich der Schmutz angesammelt. Der Bautrupp plant, bald mit den Reinigungsarbeiten komplett fertig zu sein, sodass in der nächsten Woche, wenn der Frühling das Wetter bestimmen wird, neues Wasser aus natürlichen Quellen ins Becken eingelassen werden kann.
Was uns Corona noch bescheren wird, wissen wir nicht (es hängt auch sehr viel vom Verhalten der Menschen ab), aber das Waldschwimmbad tut alles ihm zur Verfügung Stehende, um eine neue Schwimmbadsaison starten zu können.




Vorbereitungen für die neue Saison laufen

Der Winter neigt sich dem Ende zu, die Arbeiten im Waldschwimmbad werden intensiviert. Seit ca. einer Woche wird nach und nach das Wasser aus dem Schwimmbecken abgelassen, parallel dazu beginnt der ehrenamtliche Bautrupp mit den Reinigungsarbeiten im Becken, um die Blätter, Algen und auch Äste aus dem Becken zu entfernen. Nur mit dem Hochdruckreiniger, ohne jegliche Chemie, wird der z.T. hartnäckige Belag von den Seitenwänden und dem Beckenboden entfernt. Wenn es das Wetter in den nächsten Tagen zulässt, sollen diese Arbeiten bald abgeschlossen sein. Der Bautrupp tut alles, um die Badegäste mit sauberem, frischem Wasser zum Baden und Schwimmen zu motivieren.

 




Der Frühjahrsputz beginnt

Bestes Wetter um mit den Arbeiten am Beckenrand zu beginnen. Aber was sind das für schwarze Dinger am Beckenrand und warum ist Wasser im Becken?
Im Herbst wird das Wasser lediglich um ein paar Zentimeter abgelassen. Der Rest des Wassers muss im Becken bleiben, damit die Technik unter dem Beckenboden und im Beckenrand keinen Frostschaden bekommt. Die auf den Bildern zu sehenden schwarzen Poller sind im Winter überall am Beckenrand ins Wasser eingehängt. Sie verhindern, dass sich ausdehnendes Eis den Beckenrand sprengt. Die Poller haben dieses Jahr gute Dienste geleistet!




Spendenglas für das Waldschwimmbad

Unsere langjährige aktive Waldschwimmbad-Unterstützerin Margot Kauferstein hat zu Hause ihr eigenes Spendenglas. Gefüllt wird es mit Münzen, die das Portemonnaie unnötig schwer machen. „Manchmal landet auch ein Schein in dem Glas“ schmunzelt sie. Nun hat sie es dem Förderverein Waldschwimmbad überreicht – mit einer prallen Füllung von mehr als 220 Euro. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese tolle Geste!




Frühjahrsarbeiten beginnen

Sehr eingeschränkt bezüglich der Teilnehmerzahl und angesichts der Wetterverhältnisse hat der ehrenamtliche „Bautrupp“ für das Jahr 2021 seine Tätigkeit aufgenommen. Neben der Bestandsaufnahme über mögliche Schäden durch Wind und Wetter gab es auch erste kleine Reparaturarbeiten, die auch die nächsten Samstage fortgesetzt werden müssen. Aber alle Anwesenden haben sich gefreut, wieder tätig werden zu können (AHA-Regeln werden dabei strikt eingehalten).