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Totholzhecke für Vögel, Igel und Co.

Der Trockenheit in den vergangenen zwei Sommern sind im Waldschwimmbad einige Bäume und Sträucher zum Opfer gefallen. “Wie könnte man das tote Geäst dennoch sinnvoll nutzen?” fragten sich die Ehrenamtlichen im Waldschwimmbad Sinn und kamen auf die Idee, eine Totholhecke anzulegen. Eine solche erhöht auf dem Schwimmbadgelände den Tierschutz und ist eine lohnende und günstige Alternative zu pflegeintensiven Hecken oder Sichtschutzwänden.
Dazu wurden am oberen Bereich des Zaunes, wo naturgewachsene Hecken vertrocknet oder abgestorben waren, Ästen und Zweige locker aufgehäuft. Stabilisiert wurde das Ganze durch in den Boden eingeschlagene Pfosten. Die angelegte Hecke bietet für Vogelarten wie beispielsweise Amsel, Zaunkönig und Rotkehlchen Nistmöglichkeiten. Aber auch andere kleine Tiere wie Igel, Siebenschläfer, Zauneidechse, Erdkröte oder Insekten nutzen eine Totholzhecke als Lebensraum.
Später soll sich hieraus eine echte Hecke entwickeln. Während das Holz langsam verrottet, sammeln sich durch Windanflug oder durch den Kot sich dort angesiedelter Tiere Pflanzensamen, die keimen und das lockere Gehölz durchdringen. So entsteht mit der Zeit aus dem lockeren Wall eine stabile, lebende Hecke.